Kodak Zx3 – Die ersten Erfahrungen
An mehreren Stellen bin ich gebeten worden, mich zur Qualität der Aufnahmen, bei Licht und im Dunkeln sowie zum Sound zu äußern. Zuerst möchte ich noch ein paar allgemeine Dinge zusammenfassen:
Die Haptik der Kamera ist dank gummiähnlicher Beschichtung der Rückseite und geriffelten Seiten super, die verriegelten Klappen für Anschlüsse, Batterie und SD Card sind fest genug, um nicht aus Versehen aufzugehen, was gerade unter Wasser tragisch wär und dank 1/4″ Gewinde an der Unterseite lässt sich die playsport auf jedes Foto-Stativ befestigen. Der digitale Bildstabilisator scheint ordentlich seinen Dienst zu tun und gleicht merkbar die unruhige Hand und deren Bewegungen aus.
Ich hab die Kamera auch bereits unter Wasser gehalten. Leider gibt es in unserem Waschbecken nichts, was sich lohnt zu filmen und vor allem ist es zu klein um darin im Fokusbereich zu sein. Hätte das Wetter ein wenig besser mitgespielt, wären wir gestern auf der Alster unterwegs gewesen und ich hätte hier besseres Material liefern können.
So kann ich jetzt nur 2 Beispielvideos posten.
Das erste Video zeigt die Kamera im Einsatz am Tag. Ich hab die Kodak einfach an der Navihalterung im Auto festgetüdelt und die Strecke zur Arbeit gefilmt. Ich habe für das Beispiel einen Ausschnitt mit wenig Fahrt gewählt, weil das Wackeln des Autos natürlich nicht ausgeglichen wird. Man entschuldige hier die nicht ganz saubere Windschutzscheibe.
Das zweite Video entstand bei uns im Proberaum. Für Licht (oder halt für keines) haben hier 2 Effektlampen, eine Schwarzlicht-Brine und 3 durch Farbfolie geschickte LED-Strahler gesorgt, die vor allem für eine kreative Stimmung sorgen sollen. Man kann also noch etwas erkennen, aber es ist schon arg wenig. Spannend bei diesem Video ist der Sound: Die Kamera steht auf meinem Bass-Turm, bestehend aus 400Watt Leistung, 4 10″ sowie 1 15″ Lautsprechern. “Hinter” der Kamera befindet sich das Schlagzeug sowie die beiden Lautsprecher der Gesangsanlage, schräg davor die beiden 4 12″ Lautsprecher der Gitarristen. Außer dass der Klang leicht komprimiert, bin ich von der Qualität des Sounds mehr als begeistert.