June 30, 2010

3-Bein, Einbein, Kugelkopf und Filter
Da hab ich doch glatt die Chance am Schopfe gepackt, und mich mit Dingen eingedeckt, die schon ein wenig länger auf meiner Liste standen. Bissher hab ich ein günstiges Stativ von Velbon benutzt. Es hat funktioniert, aber es war viel zu leicht und instabil, nicht wirklich hoch, und es ist mir mehrfach fast umgefallen.
June 20, 2010

Nikon D90 – Ich mag meine Kamera
Nachdem hier die letzten Tage nicht so wirklich viel passiert ist, weil ich ein bisschen zu viel um die Ohren hatte, heute mal etwas komplett anderes. Ich muss mich eine Runde über meine Kamera freuen, denn sie ist nun das erste mal in einem ernsten Einsatz gewesen.
June 11, 2010

Atrolaut 001 – Aus Liebe zu Vinyl
Heute möchte ich von einem Projekt berichten, dessen Ergebnis ich seit gestern in der Hand halten darf. Eine Schallplatte, ja so richtig mit Rillen und zwei Seiten. Zusammengestellt, organisiert und vertrieben von einem Bekannten hier aus Hamburg.
June 5, 2010

Soundfindung, Axe FX – und ein neuer Pickup
Vor rund 2 Monaten hab ich mir ein Axe-FX Ultra gekauft. Er hat in kürzester Zeit meinen POD X3 Live und meinen DIY Sol 100 an meiner Isolation Box abgelöst. Trotz meiner durchgehend anhaltenden Überzeugung, dass das Gerät das Optimum für mich sei, da es mich von den Möglichkeiten und vor allem der Qualität von Simulation und der Effekte 100% überzeugt hat, schwebte ein Problem im Raum, welches ich erst nicht Wahrhaben wollte: Zusammen mit Fender und Ibanez klang alles exakt so, wie ich es erhofft hatte, sowohl clean als auch crunsh und hi-gain, aber sobald ich meine Schecter-7-Saiter in die Hand nahm, war jede Euphorie verflogen.
Letztes Wochenende hatte ich die Kiste mit bei Orhan und hab gehört, wie die Kiste an einer anderen 7-Saiter klingt. Ein geiler Sound war dort so einfach: Verstärker auswählen (Diezel VH4), ne Box dahinter (Ne Bogner) und der Sound war schon mit unveränderten Einstellungen amtlich und vor allem um Welten geiler als alles, was ich zuhause mit meiner Gitarre geschafft hab. Auch wenn Orhan ein um längen besserer Gitarrist ist, und ein Teil des besseren Sounds sicherlich aus seinen Fingern stammt, so war mir schnell klar: Es ist nicht das Gerät, was mir solche Probleme bereitet, sondern die Gitarre.
Wieder zuhause hab ich direkt einen neuen Pickup bestellt. Einen Seymour Duncan SH7-5 BLK. Als er am Mittwoch geliefert wurde, war ich erstmal geschockt aber auch irgendwie von meiner eigenen Naivität beeindruckt: Der Pickup passte nicht und die Art und Weise, wie der Pickup befestigt wird, unterscheidet sich extrem vom alten Pickup. So musste also zusätzlich zum Umlöten (Alten ab, Neuen ran und aktive Elektronik für den Alten deaktivieren) mit dem Stecheisen und der Bohrmaschine die Pickupöffnung passend gemacht werden. Ein sehr merkwürdiges Gefühl, so mit einem Instrument umzugehen …
Gestern hatte ich das erste mal Zeit, mich ein wenig damit zu beschäftigen. Und es war der Hammer! Ich hatte schon bei ersten Tests bemerkt, dass die alten Sounds noch schlimmer klangen, als die mit dem alten Pickup, aber im positiven Sinne, denn es war extrem Fizzelig. Die Höhen und die Brillianz, die mir immer fehlten, waren jetzt scheinbar da. Einen geilen Sound zu erreichen war plötzlich genauso einfach, wie bei Orhan: Amp + Box == Rock!
Nun bin ich endgültig dort angekommen, wo ich hinwollte: Ich hab ein verdammt geiles Multi-Effektgerät, welches wohl alle Konkurrenzprodukte in benachbarten Preisregionen in den Schatten stellt. Mit dabei sind genial klingende Verstärker und die mit der Impulse Response Technologie gestaltete Lautsprecher/Mikro-Simulation lässt auch keine Wünsche offen. Man muss halt nur was ordentliches reinschicken, damit was ordentliches rauskommt.

Webshout – Music anywhere – Webshout goes Küche
In einer Reihe von Beiträgen möchte ich gern über ein Software-Projekt berichten, was mich die letzten Jahre begleitet hat. Es handelt sich dabei bislang um ein rein privates Projekt.
June 1, 2010
Alte Freundschaften
Es war irgendwann Anfang der 90er, als ich das erste Mal einer Band beigetreten bin. Es war auch für viele Jahre meine einzige und vor allem hauptsächliche Band. Angefangen hat es damit, dass mir ein Bekannter erzählte, ein Mitschüler würde für seine Band einen Sänger suchen. Die Band bestand damals aus 2 Leuten, einem Drummer und einem Gitarristen. Ich brachte nach dem ersten Treffen also auch meine Gitarre mit. Mit einigen Besetzungswechseln (unter anderem meiner, der mich von der Gitarre ans Schlagzeug brachte) existierte die Band doch einige Jahre und hat mich bis nach meiner Schulzeit begleitet. Wir haben, gerade später, etliche Zeit gemeinsam verbracht, viel Mucke gemacht und viel Gefeiert. Wie es dazu kam, dass ich am Ende die Band verlassen hab, hab ich scheinbar recht gut verdrängt, denn es will mir nicht einfallen. Es muss irgendwann 98 oder 99 gewesen sein, rund 1 Jahr, bevor ich Kiel verlassen hab. Damit ist letztendlich aber auch der komplette Kontakt zu der Band und damit meinen wirklich allerbesten Freunden aus der Phase abgebrochen.
Mal abgesehen von einem Minitreffen zwischen jedem Gitarrist und mir vor einigen Jahren, der letztendlich aus viel Trinken und Musik hören bestand, und einigen Emailversuchen mit anderen Mitmusikern haben ich seit über 10 Jahren keinen Kontakt mehr gehabt….
… bis ich vor einigen Wochen durch Zufall mitbekommen habe, dass Ali (jener Gitarrist) ein neues Tonstudio hat und sowohl im Web2.0 als auch in Skype anzutreffen ist. Einem erneuten Kontaktversuch stand also nichts im Wege. Nach einigen Stunden quatschen haben wir es am Samstag endlich mal wieder geschafft uns zu treffen. Mich hat es extrem gefreut, weil Ali wohl schon einer der beiden wichtigsten Freunde der Phase war.
Mal abgesehen davon, dass es total gut tat, einen kompletten Samstag in der Natur zu sitzen, Feuer zu machen und zu entspannen, war es faszinierend, wie eine solche Verbindung zwischen zwei Menschen zu funktionieren scheint. Nach rund 10 Minuten kam es einem so vor, als wär überhaupt keine Pause gewesen. Man hatte sich natürlich Unmengen zu erzählen, aber es war in keinster Weise fremd oder komisch, wie ich es mir vorgestellt hätte, wie es ist, wenn man sich 10 Jahre nimmer gesehen hat. Verhalten und Artikulation waren komplett gewohnt. Irgendwie toll.
Ich weiss nicht, ob du mitliesst, Ali, aber mir hat das extrem gut getan, und ich hoffe, dass der Kontakt nicht wieder einschläft!