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Webshout – Music anywhere – Webshout goes Küche

In einer Reihe von Beiträgen möchte ich gern über ein Software-Projekt berichten, was mich die letzten Jahre begleitet hat. Es handelt sich dabei bislang um ein rein privates Projekt.


In den letzten Wochen sind 2 Probleme aufgetaucht, die gelöst werden mussten.

Das erste Problem war die Tatsache, dass wir keine Musik in der Küche haben und alle Zimmer mit Musik zu weit weg sind. Jedes mal das Notebook abzubauen ist doof und macht man meist eh nicht. Zudem taugt die Soundqualität der eingebauten Lautsprecher nichts.

Erste Idee war ein Webradio. Diese Radios, die Webstreams empfangen können. Ein Blick auf Amazon zeigt aber, dass man entweder richtig Kohle in die Hand nehmen muss, oder schlechte Qualität kauft. Auf beides hatte ich kein Bock.

Bevor ich aber an dieser Front weitersuchen konnte, trat Problem 2 an uns heran. Während ich einen großen Batzen neue Musik auf den Server lud und das neu-Indizieren anschmiss ist die CPU abgeraucht. Der erste Celeron ist im April 98 auf den Markt gekommen. Die CPU war also rund 10-12 Jahre alt und hatte damit sicherlich genug Betriebsstunden auf dem Bucken um auch mal aufzugeben. Ein Ersatz musste her und mir war recht schnell klar, dass ich gleichzeitig das Küchen-Problem lösen wollte. Mein erster Gedanke war ein All-In-One Rechner mit Touchscreen, für den ich die Webshout-Oberfläche erweitert hätte, aber richtige Rechner mit Touchscreen fangen so bei 800,- Euro an, welche, die auf Atomprozessoren bauen, kommen meist mit veralteten und zu langsamen CPUs daher.

Ausschlag für die Neue Lösung haben Ben und die super Beratung des kw-Mitarbeiters gegeben. Es ist ein Zotak Board mit Dual-Core Atom Prozessor geworden. Solch ein Zotak Board ist eine nette Sache. Es kommt mit CPU, NVidia Grafikchip daher, die zusammen wohl locker Full HD Videos anzeigen könne, hat einen eingebauten WIFI Chip mit externer Antenne, kommt mit mehr als genug USB Slots daher, hat für Grafik HDMI, DVI und VGA Ausgänge, bietet 2 normale Ram-Slots und 4 SATA Anschlüsse für Festplatten. Das Ganze wird mit einem externen Netzteil versorgt, wie bei einem Notebook und kostet rund 160,- Euro. Bestückt habe ich das Gerät mit 2GB Ram und einer 500GB Festplatte.

Ich habe auf der Kiste das 10.x Ubuntu installiert und war spätestens nach dem Installieren und Nutzen von Eclipse total überzeugt von der Performance. Im Ganzen hat es keine 3 Stunden gedauert, die Kiste zu installieren, fehlende Tools und Libs zusammenzusuchen, eine kleine Anpassung am JNI Code durchzuführen bis Webshout auf der Kiste lief.

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June 5, 2010 | mehr lesen | gear, music, software